GortnViecha nun auch im Shop

Veröffentlicht am 12. Juni 2026 um 09:37

Die GortnViecha ziehen in den Shop ein

Warum jetzt ein Shop?

Lange habe ich überlegt, ob ich meine GortnViecha überhaupt in den Shop aufnehmen soll.

Bis jetzt haben sie sich eigentlich immer von Angesicht zu Angesicht verkauft. Jemand sieht sie auf einem Markt, grinst, bleibt stehen und sagt entweder: „Was ist denn das?" oder „Genau so etwas habe ich gesucht!“

Das Problem dabei: Ich kann und will nicht ständig auf Märkten unterwegs sein. Erstens brauche ich die Zeit lieber zum Schweißen. Zweitens bin ich leider nicht besonders hitzeresistent. Wenn andere bei 35 Grad über einen Markt schlendern, suche ich meistens schon den nächsten Schattenplatz.

Deshalb findet man mich meist nur im Frühjahr und Frühsommer auf Märkten. Da macht das Ganze noch richtig Spaß und man kann sich zwischen den GortnViechern auch unterhalten, ohne dabei langsam zu schmelzen.

Ganz verschwinden werde ich aber nicht. Statt ständig auf Märkten herumzuturnen, plane ich immer wieder Ausstellungen oder Tage der offenen Tür bei mir daheim. Sozusagen ein Besuch direkt bei der Quelle. Dort kann man nicht nur die fertigen GortnViecha anschauen, sondern oft auch einen Blick in die Werkstatt werfen und sehen, wo aus alten Schaufeln, Rechen und allerlei Fundstücken neue Gartenbewohner entstehen.

Also musste eine andere Lösung her.

Außerdem habe ich mir gedacht, wenn ich früher selbst nach solchen Figuren gesucht habe und keine gefunden habe, dann geht es vielleicht auch anderen so.

Denn genau so war es. Ich wollte ausgefallene Gartenfiguren, Unikate mit Charakter. Nichts von der Stange. Nichts, was in tausend anderen Gärten herumsteht. Aber zumindest hier in Österreich habe ich kaum etwas gefunden, das meinen Vorstellungen entsprach.

Also blieb nur eine Möglichkeit: Ich musste sie selbst bauen.

Und mittlerweile weiß ich, dass ich damit nicht allein bin. Vor allem meine Kundinnen zeigen mir immer wieder, dass es viele Menschen gibt, die besondere Dinge mögen. Dinge mit Humor. Mit Persönlichkeit. Mit einer Geschichte.

Genau deshalb finden die GortnViecha jetzt ihren Weg in den Shop.


Was kosten die GortnViecha?

Die kleineren Figuren beginnen bei etwa 35 Euro.

Die größeren, die richtig Präsenz haben und im Garten nicht übersehen werden können, liegen meist zwischen 150 und 250 Euro.

Manchmal auch darüber, je nachdem wie viel Material, Arbeit und Zeit in einer Figur steckt.


Kann man die GortnViecha verschicken?

Grundsätzlich: Ja.

Bei kleineren Figuren ist das meistens kein Problem.

Bei größeren und sperrigeren GortnViechern wird es etwas komplizierter. Deshalb habe ich im Shop vorerst Versandkosten von 100 Euro hinterlegt. Das ist aber nur ein Richtwert und keine fixe Summe.

Wenn Selbstabholung nicht möglich ist, schreib mir einfach.

Ich bin in Österreich immer wieder einmal in verschiedene Richtungen unterwegs. Oft lässt sich etwas unkompliziert lösen. Manchmal bringe ich die Figur einfach mit, manchmal treffen wir uns irgendwo auf halber Strecke.

Und wenn es doch per Spedition oder ins Ausland gehen soll, hole ich natürlich zuerst die tatsächlichen Versandkosten ein.

Ich halte das lieber unkompliziert als bürokratisch.


Rostet das?

Ja.

Metall rostet. Das liegt in seiner Natur.

Und ehrlich gesagt gehört es bei den meisten GortnViechern auch dazu.

Manche Figuren werden lackiert oder mit Owatrol-Öl behandelt. Das verzögert den Rost, verhindert ihn aber nicht dauerhaft. Besonders an Schweißnähten zeigt sich die Zeit irgendwann wieder.

Genau das macht für mich aber auch den Charme aus.

Wer keinen Rost möchte, sollte sein GortnViech nicht jahrelang Wind, Wetter, Regen, Schnee und der Wildnis des Gartens aussetzen.

Für alle anderen gilt:

Rost ist bei den GortnViechern kein Fehler. Rost ist Teil ihres Charakters.


Warum kostet das so viel?

Diese Frage höre ich gelegentlich.

„Das ist doch nur eine alte Schaufel, ein Rechen und ein paar Eisenstücke zusammengeschweißt.“

Ja.

Und ein Gemälde ist auch nur Farbe auf Leinwand.

Was du kaufst, sind nicht die Einzelteile.

Du kaufst die Idee.

Du kaufst die Zeit, die in der Entwicklung steckt.

Du kaufst die Stunden, in denen ich vor einem Haufen Altmetall sitze und überlege, ob daraus eine Katze, ein Hahn oder ein anderes völlig verrücktes GortnViech werden soll.

Dazu kommen Materialkosten, Strom, Schleifscheiben, Schweißdraht, Schutzkleidung, Filtermasken und natürlich auch die vielen Fahrten zu Flohmärkten, Bekannten oder Schrottplätzen.

Die meisten alten Werkzeuge bekomme ich nämlich nicht geschenkt. Für gutes altes Material gibt es längst einen eigenen Markt.

Und das ist auch gut so.

Denn ohne diese alten Teile gäbe es keine GortnViecha.


Das kann ich auch selbst machen!

Diesen Satz höre ich ebenfalls regelmäßig.

Meine Antwort darauf ist meistens ganz einfach:

Dann mach es.

Wirklich.

Ich meine das gar nicht böse.

Kreativität ist etwas Schönes und jeder darf sie ausprobieren.

Aber erstaunlicherweise höre ich den Satz oft von Menschen, die noch nie eine Schweißmaschine eingeschaltet, nie ein Werkzeug zerlegt und noch nie zehn Stunden an einer Figur gearbeitet haben.

Deshalb gilt:

Wenn du es kannst, dann leg los.

Wenn du es nicht machst, obwohl du es könntest, dann kauf vielleicht einfach eines meiner GortnViecha und spar dir die Arbeit.

Ich nehme es dir nicht übel.


Kann ich auch ein individuelles GortnViech bestellen?

Natürlich. Ja.

Viele meiner GortnViecha entstehen aus einer spontanen Idee heraus. Ich sehe ein altes Werkzeug, ein Stück Altmetall oder eine besondere Form und plötzlich schaut mich daraus schon eine Katze, ein Hund oder ein Hahn an.

Manchmal kommen die Ideen aber auch von euch.

Vielleicht möchtest du ein bestimmtes Tier. Vielleicht einen Hund, der an einen treuen Begleiter erinnert. Vielleicht eine Katze, die aussieht, als würde sie schon seit Jahren über den Garten herrschen.

Besonders spannend wird es, wenn bereits eine Geschichte vorhanden ist.

Vielleicht liegt bei dir noch eine alte Schaufel vom Opa in der Scheune. Ein Rechen, der jahrzehntelang im Garten im Einsatz war. Ein Hufeisen vom Lieblingspferd. Oder ein Werkzeug, das viel zu schade zum Wegwerfen ist.

Solche Erinnerungsstücke lassen sich oft in ein individuelles GortnViech einarbeiten und bekommen dadurch ein zweites Leben.

Ob und wie das möglich ist, hängt natürlich immer vom Material und der Idee ab. Deshalb kann ich nicht jedes Projekt versprechen.

Aber fragen kostet bekanntlich weniger als ein Schweißgerät.

Schreib mir einfach unverbindlich. Vielleicht entsteht daraus ein ganz persönlicher Gartenbewohner mit einer Geschichte, die nur du erzählen kannst.


Und was sind GortnViecha eigentlich?

Ganz einfach:

Sie sind das, was entsteht, wenn alte Werkzeuge, Altmetall, ein Schweißgerät und eine etwas eigenwillige Künstlerin aufeinandertreffen.

Mal werden sie zu Katzen.

Mal zu Hunden.

Mal zu Hähnen.

Und vergessen wir die netten Kühe nicht ...

und manchmal zu etwas, das sich nicht einmal eindeutig einer Tierart zuordnen lässt.

Aber genau das macht ihren Reiz aus.

Jedes GortnViech ist ein Unikat.

Jedes hat seine eigene Geschichte.

Und vielleicht wartet eines davon schon darauf, bei dir einzuziehen.


Wo kann man die GortnViecha antreffen?

Nachdem ich nicht das ganze Jahr auf Märkten unterwegs bin, kommt oft die Frage:

„Wo kann ich die GortnViecha in echt sehen?“

Die einfachste Antwort darauf lautet:

Melde dich zum Newsletter an.

Keine Sorge, ich werde dich nicht täglich mit E-Mails bombardieren. Dafür fehlt mir ehrlich gesagt schon die Zeit, weil ich lieber in der Werkstatt stehe.

Über den Newsletter erfährst du:

  • auf welchen Märkten ich unterwegs bin,

  • wann eine Ausstellung geplant ist,

  • ob es wieder einen Tag der offenen Tür bei mir daheim gibt,

  • welche neuen GortnViecha gerade das Licht der Welt erblickt haben,

  • und was sonst noch so geplant ist.

So weißt du immer, wo sich die GortnViecha gerade herumtreiben.

Denn manche Viecha wirken auf Fotos ganz nett.

In echt sind sie meistens noch eine Spur schräger.

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