🐴 „Durst“ – Der trinkende Pferdekopf aus Altmetall

Veröffentlicht am 9. Dezember 2025 um 10:57

Ein Werk zwischen Verdichtung und Innehalten

Es gibt Arbeiten, die nicht nur betrachtet, sondern wahrgenommen werden.
„Durst“ gehört dazu.

Der lebensgroße Pferdekopf entstand aus industriellen Fragmenten: Werkzeuge, Ketten, Stahlplatten und Fundstücke, deren frühere Funktion sichtbar bleibt. Die Materialien wurden nicht verdeckt, sondern verdichtet – geschichtet, verschweißt, zusammengeführt.

„Durst“ zeigt keinen dramatischen Moment.
Der gesenkte Kopf ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Konzentration. Ein Innehalten voller Spannung. Ein Zustand zwischen Bewegung und Ruhe.

Die Schwere des Materials steht im Kontrast zur Haltung der Figur. Rostspuren, Oberflächenbrüche und Schweißnähte bleiben bewusst sichtbar. Sie sind nicht Dekor, sondern Erinnerung an Zeit, Gebrauch und Transformation.

Das Werk verbindet industrielle Materialität mit einer archaischen Tierform.
Altmetall wird nicht „verwertet“, sondern in eine neue Form überführt – mit Respekt vor seiner Geschichte.

„Durst“ ist eine freistehende Skulptur für Innen- oder Außenraum.
Sie behauptet sich nicht durch Lautstärke, sondern durch Präsenz.

Ein Unikat.
Entstanden in Kärnten.
Aus Material, das bereits ein Leben hatte.

 

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